Projekte

Hier finden Sie Projekte, welche Pro Natura Thurgau durchführt.

Einzelne Arten wie den Biber fördern wir mit zielgerichteten Projekten. Andere Projekte ermöglichen den Erhalt und die Förderung von Lebensräumen und Landschaften im Kanton. So werden beispielsweise jedes Jahr während der Hochstammaktion Obstbäume stark verbilligt an Landwirte abgegeben. Durch dieses Projekt wird der Fortbestand der typischen Thurgauer Kulturlandschaft mit ihren ökologisch wertvollen Hochstamm-Obstbäumen gesichert. Dies kommt einer Vielzahl von Tieren zu Gute.

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Quelle als Lebensraum

Quel­lenat­las

Wildkatze mit Mäusebeute Fabrice Canez
10.01.2020 Wald

Die Wildkatze ist das Tier des Jahres 2020

Seit 1998 kürt Pro Natura jährlich ein «Tier des Jahres» und beleuchtet Fakten, Wunder und Geheimnisse im Leben eines einheimischen Wildtieres. So wollen wir die Liebe zur Natur fördern und das Verständnis für den Naturschutz stärken.

Im Jahr 2020 hat Pro Natura die Europäische Wildkatze (Felis silvestris) zur Botschafterin für wilde Wälder und vielfältige Kulturlandschaften erkoren. Einst war die elegante Jägerin der Ausrottung nahe. Heute breitet sich die Wildkatze wieder aus. Ganz gerettet ist die Art aber noch nicht.

Der lateinische Name der Wildkatze bedeutet «Waldkatze». Wilde Wälder mit vielfältigen Strukturen sind der ursprüngliche Lebensraum der Wildkatze. Hier jagt sie Mäuse und andere Kleintiere, verschläft manche Stunde im sicheren Versteck und bringt in einem trockenen Unterschlupf ihre Jungen zur Welt. 

Leider sind heute nur noch wenige solcher  Lebensräume vorhanden. Pro Natura setzt sich schweizweit für die Erhaltung natürlicher Lebensräume ein. Viele unserer Naturschutzgebiete im Jura können auch Wildkatzen als Teillebensraum dienen. In Waldreservaten finden sie ruhige Rückzugsorte, auf artenreichen Wiesen und Weiden am Waldrand können Wildkatzen Mäuse erbeuten.

Erfahren Sie viele weitere interessante Fakten zum Tier des Jahres 2020!

Das ehemalige Lehmabbaugebiet mit dem Flurnamen "Mos" zwischen Bürglen und Opfershofen. (Bild: Andrea Stalder)
07.05.2019 Gewässer

Ehemaliges Lehmabbaugebiet zwischen Bürglen und Opfershofen wird zur Arche Noah für gefährdete Arten

Das Gebiet mit dem Flurnamen "Mos" wurde zum Amphibienlaichgebiet von nationaler Bedeutung erklärt. Tagblatt hat dazu einen spannenden Zeitungsartikel über das Gebiet verfasst.

Es ist von nationaler Bedeutung, dieses kleine Gebiet zwischen Bürglen und Opfershofen. Das ehemalige Lehmabbaugebiet ist heute ein Amphibienlaichgebiet und somit Geburtsstätte zahlreicher Tiere.

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Doppelinitiative Header
08.04.2019 Biodiversitätskrise

Doppelinitiative Biodiversität und Landschaft: Unterschreiben Sie 2x!

Arten verschwinden, Landschaften werden zubetoniert, unsere traditionelle Baukultur wird zerstört: So kann es nicht weitergehen! Jetzt lanciert Pro Natura zwei Volksinitiativen.

In der Schweiz sind viele Tier- und Pflanzenarten vom Aussterben bedroht. Von den Agglomerationen her verbreitet sich ein monotoner Siedlungsteppich mit Wohnsilos, Lager- und Treibhäusern in der Landschaft. Gleichzeitig durchlöchern Behörden und Politik die langjährig bewährte Naturschutzpolitik.

Politisch Gegensteuer geben

Wir wollen diesen Verlust von Natur und Landschaft nicht hinnehmen! Deshalb werden wir politisch aktiv. Dazu hat Pro Natura zusammen mit Birdlife Schweiz, dem Schweizer Heimatschutz und der Stiftung für Landschaftsschutz den Trägerverein «Ja zu mehr Natur, Landschaft und Baukultur» gegründet. Gemeinsam lancieren wir zwei Volksinitiativen: 

  • Die Biodiversitätsinitiative fordert mehr Fläche mit einer Bewirtschaftung im Einklang mit der Biodiversität, mehr Schutzgebiete und mehr Gelder für die breitflächige Förderung von Biodiversität. 
  • Die Landschaftsinitiative fordert strengere Regeln beim Bauen ausserhalb der Bauzone.

Weitere Informationen zu den Initiativen